45 Jahre Mandatsträger im Verband der Reservisten

Franz Bauer, der Vorsitzende der RK München-Ost beging im August dieses Jahres sein 45-jähriges Jubiläum als Mandatsträger im VdRBw.

Im Jahre 1966 übernahm er als Vorsitzender die RK München-Ost, die zu diesem Zeitpunkt gerade mal 25 Mitglieder zählte. Heute hat die RK 280 Mitglieder.

1973 übernahm er die Kreisgruppe München mit einer Geldschuld von 3.000 DM, welche aus dem 10-jährigen Jubiläum von seinem Vorgänger überlassen wurden. 1976 wurde er dann zum Vorsitzenden der Groß-Kreisgruppe München gewählt. Diese hatte weit über 1500 Mitglieder.

In diese Zeit fiel auch Einführung des Münchner Reservistenschießens (des späteren Münchener Reservisten Cups - MRC), welches unter seiner Führung 15 mal durchgeführt wurde.

Ab 1979 stellte er sich wieder als RK-Vorsitzender zur Verfügung -und das bis zum heutigen Tag-. Franz Bauer war über viele Jahre Wettkämpfer bei Militärpatrouillen und späteren Vielseitigkeitswettkämpfen auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und sogar Bundesebene.

1981 gründete er die Patenschaft SOR La Rochelle und baute viele Kontakte mit in- und ausländischen Reservisten-Verbänden auf. Patenschaften zwischen der ehemaligen 4./Panzergrenadierbataillon 561 sowie der 2./Feldjägerbataillon 451 und der RK-München-Ost gehen auf sein Wirken zurück.

Die Anschaffung einer eigenen Reservistenfahne anläßlich des 25-jährigen Bestehens der RK wurden durch ihn und seinen Vorstandsmitgliedern sowie der Hilfe vieler Freiwilliger.

Franz Bauer war über Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender, stellvertretender Bezirksvorsitzender sowie Beauftragter der Reserveunteroffiziere der Landesgruppe Bayern im VdRBw. Als Obergefreiter (UA) und Wehrpflichtiger aus der Bundeswehr entlassen schaffte er es in 37 (überwiegend freiwilligen) Wehrübungen zum Hauptfeldwebel d. Res.. Der Stabsfeldwebel fiel der Umstrukturierung der Bundeswehr zum Opfer.

Im Jahre 2006 schied Franz Bauer mit 64 Jahren aus dem Berufsleben aus. Er steht aber weiterhin voll zur Verantwortung als Vorsitzender bei der RK. Ein Nachfolger hat sich noch nicht gemeldet. 2007 sind die nächsten Vorstandswahlen.


Besuch der RK München-Ost in der Flugwerft Schleißheim in Oberschleißheim

Die RK München-Ost besichtigte die Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums in Oberschleißheim.

In der 2-stündigen Führung durch Hptm d. Res. Rathmann (ehemaliger Angehöriger der Luftwaffe) wurde den Mitgliedern der RK die Entwicklung der Luftfahrt vom Schneider aus Ulm bis zum modernsten Düsenjäger erläutert. Luftfahrzeuge des Warschauer Paktes gehörten genau so dazu wie die der NATO. Herr Rathmann erklärte alles sehr ausführlich und für jeden Besucher verständlich. Für die hervorragend geführte Besichtigung übergab der Vorsitzende der RK ein Infanterie-Taschentuch aus dem Jahre 1914, welches nach Aussage von Herrn Rathmann ein Ausstellungsstück im Museum werden soll.

Reservisten feierten ihren Bundestagsabgeordneten Herbert Frankenhauser

Seinen 60sten Geburtstag feierte das Mitglied der RK München-Ost und neu gewählte Mitglied des Deutschen Bundestages – Herr Herbert Frankenhauser - vor rund 500 geladenen Gästen.

Der Vorsitzende unserer Kameradschaft überreichte einen alten Stich des ehemaligen Bayrischen Armeemuseums (heute: Bayerische Staatskanzlei) und und überbrachte die herzlichsten Glückwünsche der RK.

Herr Frankenhauser ist seit 15 Jahren Mitglied der RK München-Ost und unterstützt die Belange des Reservistenverbandes als Mitglied im Haushaltsausschuss.

v.l.n.r: MdB Herbert Frankenhauser, Franz Bauer, Manfred Reupold mit Gattin und Wolfgang Angermeier


„Sind die Gewerkschaften an Allem schuld?“

Herr Harald Flassbeck, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall München, referierte im Juni vor über 20 Kameraden.

Schwerpunkte waren die Probleme, welche die Arbeitnehmer immer mehr belasten. Fusionierungen, Betriebsschließungen und Betriebsverlagerungen in Billig-Lohnländer, nicht wegen der höheren Tarife in Deutschland, sondern um höhere Gewinne zu erzielen. Schwerpunkt der Diskussion waren die Themen Globalisierung, Tarifpolitik und Vorschläge zur Senkung der Arbeitslosigkeit.
Für alle Beteiligten war es ein informativer Abend und man stellte fest, dass die Gewerkschaften doch nicht an allem schuld sind und sie mehr denn je gebraucht werden.


50 Jahre Bundeswehr

Unter dem Motto „50 Jahre Bundeswehr“ konnten die Zuhörer in Wort und Bild Informationen erhalten, welche jüngeren Mitglieder wahrscheinlich zum Ersten Mal hörten, wie z.B. Illerunglück, Spiegelaffäre, Hamburger Flutkatastrophe sowie die Vereidigung der ersten Freiwilligen.

Genau verfolgen konnten die Zuhörer auch die Entwicklung der 80ger Jahre, die Entspannung in Europa, die Wiedervereinigung Deutschlands und die Zusammenführung von zwei Armeen mit allen Vor- und Nachteilen. Ebenfalls unter die Lupe genommen wurden die Auslandseinsätze und die internationale Friedensarbeit der Bundeswehr.